José Carreras besucht die kleine Freya in der Charité

Mit seiner José Carreras Leukämie-Stiftung unterstützt der Star-Tenor die Forschung gegen Leukämie und verwandte Blutkrankheiten – unter anderem an der Berliner Charité mit insgesamt 13,5 Millionen Euro.

Am Donnerstag, 13. Oktober 2016, besuchte José Carreras (re) die leukämiekranke Freya (5, vorne links) und ihre Eltern (v.l.n.r.) Vater Jürgen, Schwesterchen Karla (14 Mon.) und Mutter Esther in der Charité.

Im Mai diesen Jahres ist Familie H. (die Eltern, Freya, Karla und die 8-jährige Tochter Hella) aus Berlin auf einer einjährigen Afrikareise in einem Expeditionsmobil. Plötzlich leidet Freya unter starken Rücken- und Gliederschmerzen. Die Familie geht ins Krankenhaus von Segou (Mali). Dort wird bei Freya eine Salmonellenerkrankung festgestellt, die mit Antibiotika behandelt wird. Doch wegen anhaltender Schmerzen und hohem Fieber suchen die besorgten Eltern in der Hauptstadt von Mali (Bamako) eine französische Privatklinik auf. Nach einem Blutbild wird bei Freya Leukämie diagnostiziert. Die Familie fliegt sofort zurück nach Berlin, wo Freya seit Anfang Juli in der Charité mit Chemotherapie behandelt wird – und das Mädchen spricht sehr gut auf die Behandlung an.

José Carreras besuchte in der Berliner Charité die leukämiekranke Freya (5, vorne links) und ihre Eltern (v.l.n.r.) Vater Jürgen, Schwesterchen Karla (14 Mon.) und Mutter Esther. Foto: GK

José Carreras besuchte in der Berliner Charité die leukämiekranke Freya (5, vorne links) und ihre Eltern (v.l.n.r.) Vater Jürgen, Schwesterchen Karla (14 Mon.) und Mutter Esther. Foto: GK

Freya erzählt: „Ich bin richtig wütend auf diese Krankheit. Manchmal tut mir der ganze Körper weh und ich habe starkes Kopfweh. Ich möchte oft raus zum Spielen, aber Mama sagt, ich darf nicht, weil ich mich sonst anstecken kann und das ist gefährlich!“

José Carreras: „Ich bin tief beeindruckt von Freya und Ihrer Familie. Sie haben sehr viel durchgemacht. Freya wäre fast gestorben, aber die Eltern haben gekämpft um sie und das zeigt, dass man niemals die Hoffnung aufgeben darf. Derartige Situationen sind natürlich für die ganze Familie eine große Belastung. Für die Eltern und besonders auch für die Geschwisterkinder wie Hella und Karla. Alles dreht sich plötzlich nur noch um das kranke Kind. Auch hier versuchen wir uns zu kümmern. Nicht nur um die kranken Menschen.“